logo
Startseite   |   Coaching   |   Schreibgespräche   |   EHRENAMTBBEGLEITEN   |   Person   |   Kontakt
Mole
spacerXING   I   Impressum

Wissenschaft begleiten
Schreibblockaden lösen

Jede wissenschaftliche Arbeit ist geprägt von der forschenden Persönlichkeit. Die biographisch gewachsenen Denkstrategien, die individuelle Verknüpfung von Theorien und Forschungsansätzen schaffen die eigenständige Leistung.

Dieser persönliche Anteil wird häufig im Wissenschaftsbetrieb unterschätzt. Dabei hat er großen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit und dient als Motor für den ganzen Prozess der Verschriftlichung.

Das Sichten und Bewerten von Materialien, das Verarbeiten sowie das Präzisieren der Ziele und Themen verlangt vom Einzelnen viel Ausdauer und Geduld.

So gehören Zweifel, Entwicklungsflauten und kreative Verzögerungen in gewissem Maße zum Denkprozess. Gelegentlich aber kommt der Prozess in eine Stagnation, die mehr einer Erstarrung ähnelt als einem Leistungstief.

Ich unterstütze Sie


Absicht meines Angebotes ist nicht, die universitäre Betreuung zu stören, sondern im Gegenteil die Förderung der Kommunikation über Ihre Arbeit mit allen Beteiligten.

 

Methoden

Die Ihnen angemessenen Methoden werden wir im ersten Gespräch verabreden. Dieses Erstgespräch ist kostenfrei für Sie.
Zudem werden wir klären, was genau Ihr Anliegen ist: etwa, ob die Stagnation sich beispielsweise in einem Motivationstief begründet, oder ob es um den (zeitweisen)Verlust des Roten Fadens innerhalb der Materialfülle geht.

Reflektierende Gespräche dienen dazu, Grundanliegen und Ziel der Arbeit zu fokussieren. Sie erlauben ein strukturiertes Nachdenken über die Themenschwerpunkte der Arbeit.

Dabei greife ich auf Methoden der Rhetorik, der Erwachsenenbildung, des Coachings sowie der Gesprächsführung zurück, die dem Schreibprozess zunächst wesensfremde Arbeitsformen sind: eine hervorragende Unterbrechung, die einer schnellen Klärung aufhilft.

Auf Grund meiner eigenen Ausbildung eigne ich mich vor allem für Geisteswissenschaftler/innen.

Beobachtungen aus der Begleitung von Wissenschaftler/innen

Zwar ist das Thema der Arbeit im Groben klar, aber die Feinarbeit liegt wie ein Berg vor Ihnen. Die Fragen: Was weglassen, was ausführen? Wie viel von dem, was an Themen, an Fragen und Material vorliegt, soll in die Arbeit aufgenommen werden? Was ist das Eigene, das die Arbeit profilieren wird? geraten aus dem Blick.

Manchmal passiert es, dass sich im Forschungs- und Schreibprozess das Thema verschiebt. Dann müssen die Grundthesen neu formuliert werden, neu auf Stichhaltigkeit überprüft und im Wissenschaftsdiskurs belegt werden. Das ist mühevolle Kleinarbeit, die viele Nerven kostet, und viel Fleiß fordert.

Übrigens nicht selten behindert die unbeantwortete Frage, was eigentlich nach dem Beenden der Promotion sein wird, den Abschluss der Arbeit.

Zudem gehört es im Wissenschaftsbetrieb nicht zur Normalität, die eigenen Unklarheiten oder Nöte offen zu zeigen. Dadurch kann die Hilflosigkeit der Promovierenden wachsen.
Im Stadium der Unsicherheit werden verschiedene Meinungen und Ansichten zur Arbeit nicht mehr als Unterstützung, sondern als Überforderung beschrieben. Dabei ist es irrelevant, ob die Ratschläge und Anregungen von den Betreuenden oder in kollegialen Gesprächen formuliert wurden. Verwirrung, in schlimmeren Fällen Schreiblähmung, ist die Folge.

Damit aber die Stagnation nicht größer wird, die Zeitverluste im Rahmen bleiben und dann mit neuer Kraft das Gespräch mit den BetreuerInnen gesucht und auch kollegiale Gespräche wieder gerne geführt werden, biete ich als Externe Ihnen meine Begleitung an.

Ich stelle mich Ihnen als Reflexionsfläche zur Verfügung, um Problemsituationen zu klären. Und helfe Ihnen, Ihrem eigenen Potential wieder zu vertrauen und dieses auch gut zu nutzen.
Diskretion und Verschwiegenheit sind für mich eine Selbstverständlichkeit.